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Haartastisch

Juli 1, 2018

Das Thema Haare ist für eine Braut so lebenswichtig, wie das Thema Kleid. Und genauso wie die Kleider ihren Stil über die Jahre verändert haben, so ändert sich auch der Stil der Brautfrisuren. Aber was bringt einem die schönste Brautfrisur wenn die Haare nicht “im Lack“ sind? Richtig, nichts. Man kann zwar viel weg stecken und frisieren, nur wenn den Haaren der Glanz fehlt, bringt einem das auch nichts. Viele Bräute wollen den Wow-Effekt mit den Haaren erreichen, doch was macht das Haar so richtig “Haartastisch“? Und wie findet man als Braut die Frisur aller Frisuren? Mit dem Blog möchte ich vor allem Aufklären, dich als Braut näher zu deiner Brautfrisur bringen und dir meine Pflege zeigen.

Der Trend

Wie in den letzten Jahren auch, ist der Messy Lock immer noch angesagt. Messy? Was ist das? Meine Mutter sagt dazu immer: “die geordnete Unordnung“. Als Messy Brautfrisur gilt vor allem der Messy Bun und die Messy Waves. Das ganze wird oft noch abgerundet mit einem Blumenkranz.

Für mich ist dieser Trend wunderschön, aber nur wenn es auch wirklich zu der Braut passt und der Rest auch stimmig ist. Das bedeutet, dass eine Brautfrisur zum Kleid und ggf. auch zur Feier passen muss. Messy Beachwaves mit Blumenkranz, passen eben nicht zu einem Prinzessinnenkleid. Daher hier meine oberste Faustregel bei der Brautfrisur: nicht nur weil es Trend ist, sieht es auch gut aus.
Der Messy Lock lässt sich eben nur mit einem Kleid verbinden, welches Vintage oder Boho ist. Andersherum allerdings, lassen sich vor allem Vintage Kleider mit viel mehr Frisuren Kombinieren.

Messy Lock, Photo von: Unsplash

Sei immer du selbst

Viele Bräute neigen dazu, sich Frisuren auszusuchen, die einfach nicht zu ihnen passen oder von dem eigentlichen Tageslock sehr abweichen. Eine Brautfrisur soll dich als Braut nicht verändern, sondern dich verschönern. Daher immer schauen was steht mir, was trage ich selber öfters und vor allem worin fühle ich mich besonders wohl.
Trägst du zum Beispiel immer einen Zopf, kann man diesen (selbstverständlich je nach Kleid) zu einem Dutt umwandeln. Oder trägst du am liebsten offene Haare, so kann mit mit Hilfe von Clip-in Extensions, eine lange Mähne mit großen Locken zaubern. Diese beiden Varianten kann man vor allem mit einem Diadem aufwerten.

Also, Faustregel Nummer 2: Sei immer du selbst.
Lass dich also nicht von den ganzen Bildern im Internet verwirren. Bleib dir selber treu. So wirst du dich auch an deinem Hochzeitstag mehr als wohl fühlen und das wirst du auch ausstrahlen.

Photo: Unsplash

Bitte nicht …

In den 90ern waren Hochsteckfrisuren, mit den berühmten Schläfenlocken (auch Judenlöckchen gennant) der Renner. Was heute als Karnevalskostüm durchgeht, war damals durchaus Zeitgemäß und passte zu den damaligen Trends. Jedoch ist das heute ein absolutes NO GO. Leider gibt es aber viele Friseure, die sich nicht weiterbilden und immer noch Brautfrisuren kreieren, die jenseits von gut und böse sind. Daher immer, aber auch wirklich immer einen Probetermin bei eurem Wunsch Friseur oder Stylisten ausmachen, um Überraschungen zu vermeiden. Auch wenn man dann eventuell mehr Geld ausgeben muss, weil man den Friseur wechseln muss, aber nichts ist schlimmer als sich am Hochzeitstag unwohl und wohlmöglich auch hässlich zu fühlen.

Das heißt, die dritte Fraustregel, im Jungle der Brautfrisur: immer ein Probestyling vereinbaren. 

Mythos fettige Haare halten besser

Es mag sein, dass die Haare Griffger sind wenn sie fettig sind, aber mal im Ernst, fühlt ihr euch wohl wenn eure Haare fettig sind? Und sehen die Haare glänzend und gesund aus wenn sie fettig sind? Die Antworten darauf kennen wir alle…
Dazu kommt, dass Friseure und Stylisten heute davon abraten die Haare nicht zu waschen. Zum einen wegen dem Wohlbefinden der Braut und zum andern wegen dem fettigen Ansatz den man ein einigen Stellen auf jeden Fall sieht. Man greift heute bei Brautfrisuren zu Pudern zurück. Die Haare werden an den gewünschten stellen griffiger, bekommen Volumen und halten besser, aber so dass man es nicht sieht.

Frisch gewaschene Haare liegen einfach immer gut und zudem kann der Friseur oder Stylist euch schon die Haare mit in form Föhnen. So sitzt die Brautfrisur gleich besser. Mein Tip also: den Friseur oder Stylist fragen, ob er die Haare am Hochzeitsmorgen Föhnen kann.

Also liebe Bräute, Faustregel Nummer vier: Haare am Hochzeitstag waschen.

Photo: Unsplash

Meine haartastische Haarpflege

Ich selber trage meine Haare fast bis zum Po. Sie sind sehr dick und vor Blondierung habe ich Jahre lang kein halt gemacht. Aber ich hatte noch nie Spliss oder ähnliches. Mein Motto: ich liebe mein Haar, also Pflege ich mein Haar. Und nein, dass ist weder aufwendig, nervig oder Zeitintensiv. Meine Routine zu kräftigem Haar besteht allein aus Shampoo, Öl und möglichst wenig Hitze.

Ich wasche meine Haare alle 2-3 Tage mit dem L‘Oréal Rituals Geranie Shampoo. Nach der Wäsche mache ich jedes 2 mal Öl in das noch ganz nasse Haar und ziehe mir danach erst das Handtuch über. So kann da Öl perfekt einziehen und sich voll entfalten. Hier nutze ich das Öl von Udo Walz von der Coconut Serie. Danach kämme ich sie VORSICHTIG und föhne sie für den Alltag nur an, um sie vor der Hitze zu schützen.

Generell gilt bei Haarpflege: was nix ist, kostet auch nichts. Billige Shampoos besitzen Silikone, diese machen zwar auf den ersten Schwung schönes Haar, aber bei länger Anwendung legen sich die Silikone nur auf das Haar ab. Das Haar wird matt und kraftlos.

Model: Me, Photo by: Mk Lichtbilder

Also, weniger ist mehr und lieber in ein gutes Shampoo investieren, als in unnötige Pflegeprodukte, die das Haar beschweren.

Viel Freude beim Haartastisch sein!

Love and Kisses.

Eure
Jennifer Weddings

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